30.10.23, Mein Schiff 2, Doha
Der zweite Tag der Reise begann mit einem halben Seetag, das Anlaufen in Doha war für 13 Uhr geplant. Die Anreise war mit sehr wenig Schlaf verbunden und steckte noch in den Knochen. Deswegen wurde erstmal länger geschlafen. Danach ging es zum kleinen Frühstück ins Tag&Nacht Bistro. Der Vorteil dort: nicht voll, aber trotzdem ausreichendes Angebot. Gut, wer aus 10 Brot- und Semmelsorten wählen möchte, der sollte das Frühstück vielleicht eher im Anckelmannplatz-Buffetrestaurant einnehmen. Der Rest des Vormittags wurde mit Sonne und Wärme genießen zugebracht.

Da man ja gestärkt eine Stadt erkunden sollte, ging es zum Mittagessen in den Fischmarkt auf Deck 12. Dort sind Speisen und Getränke inklusive, aber auch Speisen, wie z.B. Sushi gegen Aufpreis erhältlich. Es ist ein Bedienrestaurant. Die Crew dort war immer sehr freundlich und aufmerksam. Und das Essen war sehr lecker, besonders die Vorspeise und die Suppe.





Es war sehr warm, mit Temperaturen deutlich über 35 Grad. Daher war es nicht unbedingt ratsam, sich lange im Freien aufzuhalten. Dennoch wurden ein paar Schritte nach draußen gewagt. Der Liegeplatz ist nicht fußläufig zur Innenstadt, wobei Doha jetzt keine direkte Innenstadt hat, sondern sich auf mehrere Bereiche konzentriert. Falls man in die Stadt möchte, empfiehlt sich ein Taxi. Auch der Hop-On-Hop-Off Bus ist eine Option. Dieser hat direkt vor dem Schiff eine Haltestelle.
Was allerdings gut gemacht ist, ist das neue Terminal im „Old Port“ in Doha. Dort gibt es nicht nur freies WLAN, sondern auch ein großes Aquarium sowie eine Multimedia-Show. Klar ist auch, dass Doha sich damit natürlich positiv präsentieren möchte.


Was man auch beachten sollte, sind die kulturellen Unterschiede. In Katar ist es gewünscht, dass die Herren lange Hosen tragen, die Damen Knie und Schultern bedeckt halten. Soweit wir beobachten konnten, wurde dies auch von allen Menschen dort berücksichtigt. Die Wärme merkt man so allerdings auch noch deutlicher.

Zurück an Bord kam der kleine Hunger, der mit einem Döner gestillt wurde. Der Bosporus Grill auf Deck 12 hat von 12-18 Uhr geöffnet und bietet sich für eine Stärkung an. Neben dem klassischen Döner gibt es auch Falafel und belgische Pommes Frites.

Am besten geht man nach einem Snack auch schon bald wieder ins Atlantik Hauptrestaurant für das Abendessen. Auch hier noch bemerkt, es gibt zwar keinen formellen Dresscode bei Tui Cruises. Die Herren sollten aber schon lange Hosen haben. Dank der Klimaanlage war es hier aber deutlich angenehmer, als draußen mit der langen Hose. Der Service war sehr gut. Zufällig wurden wir wieder an den gleichen Platz gesetzt, an dem wir am Abend vorher schon saßen.





Nach dem Abendessen haben wir dann noch einen Spaziergang gemacht, um dem Abend zu genießen. Es war immer noch reichlich warm. Sehr beeindruckend war die Kulisse, Doha strahlt in allen Farben.
Fortsetzung siehe hier
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